Gemälde

Gemälde

Gemälde, pictura (die Malerei selbst ohne Rücksicht des Materials, auf dem sich dieselbe befindet; auch uneig. von der dramatischen Darstellung einer Szene od. von einer Schilderung mit Worten). – tabula od. (kleineres) tabella picta, im Zshg. auch bl. tabula, tabel la (als bemalte Tafel). – imago picta, im Zshg. auch bl. imago (als gemalte Nachbildung eines Menschen, einer Handlung [z.B. huius facti]; dah. imago auch uneig., von einem durch die Rede entworfenen Gemälde). – rin sehr schönes G., tabula pulcherrime picta: ein G. von Aurelian, Aurelianus pictus (ein gemalter Aur.). – ein G. jmds. haben, alqm pictum habere: ein G. von etwas entwerfen, depingere alqd. imaginem alcis rei exprimere (eig. u. bildl.); alqd describere (bildl., schriftlich darstellen).


http://www.zeno.org/Georges-1910. 1806–1895.

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  • Gemälde — [Basiswortschatz (Rating 1 1500)] Auch: • Bild • Malerei Bsp.: • Ihre Bilder gefallen mir nicht. • Die Mona Lisa ist wahrscheinlich das berühmteste Gemälde der Welt. • Das Haus war voller einzigartiger Gemälde, Statuen und Möbel, aber während… …   Deutsch Wörterbuch

  • Gemälde — Gemälde, 1) die mit Pinsel u. Farbe auf einer Fläche zu Stande gebrachte Abbildung wirklicher od. gedachter Gegenstände; 2) lebhafte Schilderung, s. Poetisches Gemälde …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Gemälde — Gemälde: Das Substantiv (mhd. gemæ̅lde, ahd. gimālidi) ist eine ge Bildung zu dem unter ↑ malen behandelten Verb und bedeutet eigentlich »Ge oder Bemaltes«. malen: Das auf den germ. Sprachbereich beschränkte Verb bedeutete ursprünglich »mit… …   Das Herkunftswörterbuch

  • Gemälde — Sn std. (11. Jh.), mhd. gemælde, spahd. gimāli(di) Stammwort. Ursprünglich Abstraktum zu malen, das aber seit seiner frühesten Bezeugung als Konkretum gebraucht wird. deutsch s. malen …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Gemälde — Ein Gemälde (von mittelhochdeutsch gemælde, althochdeutsch gimâlidi) ist ein auf einen Träger (Papier, Leinwand o.ä.) aufgebrachtes Bild. Die ältere Verwendung des Wortes ist dabei allgemeiner als die heutige. So sind mit Gemälde bis ins frühe 16 …   Deutsch Wikipedia

  • Gemälde — Bild * * * Ge|mäl|de [gə mɛ:ldə], das; s, : in Öl o. Ä. gemaltes Bild: ein altes, gut erhaltenes, zeitgenössisches Gemälde; ein Gemälde an die Wand hängen. Syn.: ↑ Bildnis. Zus.: Altargemälde, Deckengemälde, Ölgemälde, Wandgemälde. * * *… …   Universal-Lexikon

  • Gemälde — 1. Ein Gemälde ist der Kinder vnd Leyen Schrifft. – Petri, II, 189. 2. Ein Gemälde mag auch ein Thier ergetzen. – Petri, II, 189. 3. Ein schön Gemälde ist eines schönen Rahmens werth. 4. Gemälde und Schlachten muss man von fern betrachten. It.:… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Gemälde — das Gemälde, (Mittelstufe) ein Bild, das von einem Maler geschaffen wird Beispiele: Aus dem Museum wurden wertvolle Gemälde gestohlen. Die Wände sind voller Gemälde …   Extremes Deutsch

  • Gemälde — Bild, Bildnis, Darstellung; (ugs. scherzh. od. abwertend): Schinken; (schweiz. ugs., meist abwertend): Helgen; (veraltet): Tableau. * * * Gemälde,das:⇨Bild(I,1) GemäldeBild,Bildnis,Kunstwerk,Studie,Abbild,Abbildung,Darstellung,Wiedergabe,Porträt;a… …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • Gemälde — Ge·mä̲l·de das; s, ; ein Bild, das ein Künstler (meist in Öl) gemalt hat <ein Gemälde anfertigen, rahmen> || K : Gemäldeausstellung, Gemäldegalerie, Gemäldesammlung …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • Gemälde — Gemälden 1.GemäldeinEssigundÖl=minderwertigesÖlgemälde.Der»Künstler«hatnichtnurÖl,sondernauchEssigverwendet;beideshätteerbesserzurSalatbereitungverwendensollen.Künstlerspr.1850ff. 2.imGemäldesein=sichauskennen.Analogzu»imBildesein«.1950ff …   Wörterbuch der deutschen Umgangssprache

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