gedeihen

gedeihen

gedeihen, ali (groß u. stark werden, durch Nahrung im Gedeihen gefördert werden, eig. und bildl.). – crescere. augescere (wachsen, an Wachstum zunehmen, eig. und bildl.); verb. (= tüchtig g.) ali augescereque, augescere atque ali. – provenire, gut, bene, feliciter (fortkommen, geraten, von Bäumen, Saaten etc.; auch bildl., von den Studien). – convalescere, durch etwas, alqā re (bildl., erstarken, z.B. von einem Staate, v. der Gerechtigkeit etc.). – es gedeiht etwas (ein Baum etc.) an einem Orte, locus (regio) patitur od. profert alqd: an einem Orte nicht, locus (regio) negat alqd (z.B. poma): in einer Gegend überall, alqd passim nascitur (z.B. fruges): nur spärlich, regio maligne patiens est alcis rei (z.B. frugum). – durch od. bei etwas g., auch alqā re iuvari (z.B. temperie caeli corpus animusque iuvantur). – g. machen, -lassen, alere (eig., z.B. corpus; u. bildl., hegend u. pflegend fördern, z.B. honos oder laus alit artes); alqd iuvare, auch durch etw., alqā re (unterstützend fördern, z.B. corpus: u. omnia bene, v. der Gottheit); incrementum afferre alci rei (machen, daß etwas zunimmt an Wachstum, z.B. summo bono); alqd fortunare (Glück u. Segen geben, z.B. alci patrimonium, von der Gottheit): gediehen sein bis zu etc., pervenisse ad etc. (z.B. porticus Catuli ad tectum paene pervenerat): die Sache ist dahin gediehen, daß etc., res eo processit, deducta est, ut etc.; eo ventum est, ut etc. – Sprichw., unrecht Gut gedeiht nicht, male parta male dilabuntur (Naev. tr. 54. bei Cic. Phil. 2, 65).


http://www.zeno.org/Georges-1910. 1806–1895.

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  • Gedeihen — Gedeihen, verb. irreg. neutr. welches das Hülfswort seyn zu sich nimmt; Imperf. ich gedieh; Mittelw. gediehen; Imperf. gedeih. I. Eigentlich, der Ausdehnung, dem äußern Umfange noch größer werden, von Menschen und Thieren. Stax isset viel, aber… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • gedeihen — gedeihen: Das altgerm. Verb mhd. bedīhen, ahd. gedīhan, got. gaÞeihan, niederl. gedijen, aengl. geđīon ist eine ge Bildung zu dem im Nhd. untergegangenen einfachen Verb mhd. dīhen, ahd. thīhan »wachsen, gedeihen; austrocknen; fest, dicht werden« …   Das Herkunftswörterbuch

  • gedeihen — Vst. std. (10. Jh.), mhd. gedīhen, ahd. gidīhan, as. (gi )thīhan Stammwort. Im Altenglischen geht das Verbum nach der III. Klasse: þēon, þāh, þungon, þungen. Dies weist darauf hin, daß von * þenh auszugehen ist, das nach dem Nasalschwund im… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • gedeihen — V. (Mittelstufe) gut wachsen, sich gut entwickeln Beispiele: Diese Blumen gedeihen gut im Schatten. Die Saat gedieh vortrefflich. gedeihen V. (Aufbaustufe) in seiner Entwicklung Fortschritte machen Synonyme: sich entwickeln, vorangehen,… …   Extremes Deutsch

  • gedeihen — ↑florieren, ↑prosperieren …   Das große Fremdwörterbuch

  • Gedeihen — Flor, ↑Prosperität …   Das große Fremdwörterbuch

  • Gedeihen — Prosperität; Wohlstand; Fülle * * * ge|dei|hen [gə dai̮ən], gedieh, gediehen <itr.; ist: 1. [gut] wachsen, sich entwickeln: diese Pflanze gedeiht nur bei viel Sonne; das Kind wächst und gedeiht. Syn.: sich ↑ entfalten. 2. in einem bestimmten… …   Universal-Lexikon

  • gedeihen — entwickeln; prosperieren * * * ge|dei|hen [gə dai̮ən], gedieh, gediehen <itr.; ist: 1. [gut] wachsen, sich entwickeln: diese Pflanze gedeiht nur bei viel Sonne; das Kind wächst und gedeiht. Syn.: sich ↑ entfalten. 2. in einem bestimmten… …   Universal-Lexikon

  • Gedeihen — 1. Es gedeiht nicht jeder Hühnerschmaus. 2. Gedeyet einer, so gedeyet er einem gantzen Geschlecht, verdirbt er, so verdirbt er jhm allein. – Henisch, 1407, 19; Petri, II, 325. 3. Wenig gedeiht, viel zerstreut. 4. Wer gedeyen will, der sehe selber …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • gedeihen — 1. [auf]blühen, sich entfalten, sich entwickeln, geraten, gut wachsen, zum Blühen gelangen; (geh.): erblühen. 2. blühen, einen Aufschwung/Aufstieg erleben, florieren, sich fortentwickeln, fortschreiten, Fortschritte machen, geraten, sich… …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • gedeihen — ge·dei·hen; gedieh, ist gediehen; [Vi] geschr; 1 (irgendwie) gedeihen gesund und kräftig (heran)wachsen ≈ sich gut entwickeln <Kinder, Pflanzen, Tiere>: Hier gedeihen die Blumen sehr gut; Auf diesem kargen Boden gedeiht nichts 2 etwas… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

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