schwach

schwach

schwach, tenuis (dünn, z.B. filum; dann schwach, gering an Gehalt, unbedeutend, z.B. sonus: u. lumen [eines Gestirns]: u. valetudo: u. spes, suspicio). – exīlis (nicht stark, sein, z.B. vox).gracilis (schmächtig, z.B. crura). – parvus. exiguus (klein, gering, unbeträchtlich, z.B. manus [Mannschaft]: u. spes, fides). – infreguens (nicht zahlreich, z.B. stationes). – levis (unbedeutend, z.B. scintilla: u. praesidium: u. nicht haltbar, z.B. argumentum, suspicio).imbecillus (physisch u. geistig der gehörigen Kraft ermangelnd, z.B. filius: u. venarum pulsus: u. stomachus: u. vox: u. regnum: u. animus, ingenium). – infirmus (nicht fest, schwächlich, nichts aushaltend, nichts vertragen könnend), z.B. milites: u. vires: u. lumen solis: u. vis od. acies oculorum: u. res publica: u. argumentum). – non nimis firmus (nicht allzustark, z.B. praesidium). – invalidus (unvermögend, unwirksam, z.B. milites, statio, ignes [Wachtfeuer], venenum). – debilis (gelähmt, gebrechlich, auch bildl., corpus rei publicae). – affectus (angegriffen, z.B. corpus). – enervatus (entnervt, erschlafft, bes. durch [2084] Faulheit od. ausschweifende Lebensart; auch bildl., z.B. velut en. civitas Atheniensium). – iners (ohne Kraft, Leben u. Bewegung, ohne die gehörige Wirkungskraft, z.B. Farbe, Feuer, Magen). – confectus (ganz geschwächt, abgemattet, z.B. an Körper u. Geist, corpore et animo). – modicus (nur mäßig, z.B. lumen [in einem Zimmer]). – malignus (weniger stark, als es sein sollte, z.B. lumen solis, lunae). – hebes (stumpf, z.B. oculi, aures, memoria). – imbecilli consilii (von schwacher Einsicht, v. Pers.). – imbecillo animo (von schwachem Geist, v. Pers.). – schwach zum Widerstand; infirmus oder invalidus ad resistendum; invalidus ad irrumpentes (wenn Feinde in einen Ort einbrechen): schwach zum Gehen, invalidus ad ingrediendum: sch. vor Alter, s. alterschwach: schwach von Verstand, mente captus. – ein sch. Fluß, flumen tenui fluens aquā: das sch. (weibliche) Geschlecht, sexus naturā invalidus: sch. Menschen, auch hominum imbecillitas (z.B. superstitio occupat hominum imbecillitatem). – schwach sein, vires mihi deficiunt (die Kräfte fehlen mir); infirmum esse viribus (den Kräften nach nichts vertragen können): zu sch. sein, parum habere virium (im allg.); minus multitudine militum pro hostium numero valere (zu schwach sein gegen den Feind, v. einem Heere): sich zu sch. (an Streitkräften) fühlen, diffidere paucitati suorum od. paucitati cohortium. – sch. werden (an Kräften), vires me deficiunt (die Kräfte verlassen mich); de. bilitari et frangi (schwächlich, gebrechlich werden): die Augen werden sch., das Gesicht wird sch., oculi infirmi esse coeperunt; acies oculorum infirma esse coepit; oculi hebescunt. acies oculorum hebescit od. retunditur (sie werden stumpf): das Gesicht ist sch., acies oculorum hebes oder obtusa est. – sch. fließen (v. Fluß), tenui fluere aquā. – sch. sein (geringe Kenntnisse besitzen) in etw., vix imbutum esse alqā re; primoribus labris tantum attigisse alqd.


http://www.zeno.org/Georges-1910. 1806–1895.

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  • Schwach — Schwách, schwácher, schwchste, adj. et adv. 1) In mehr eigentlichem Verstande, nicht die gehörige Consistenz und Festigkeit habend; eine jetzt veraltete Bedeutung, wofür unter andern auch das nahe verwandte weich üblich ist. Man gebraucht es nur …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • schwach — Adj. (Grundstufe) wenig Körperkraft besitzend, Gegenteil zu stark Beispiele: Nach der Krankheit ist er noch sehr schwach. Sie sieht schwach aus. schwach Adj. (Aufbaustufe) aus wenigen Personen bestehend, Gegenteil zu zahlreich Synonyme: gering,… …   Extremes Deutsch

  • schwach — schwach: Das auf das dt. und niederl. Sprachgebiet beschränkte Adjektiv mhd. swach »schlecht, gering, unedel, armselig, kraftlos«, niederl. zwak »schwach, geschmeidig« ist verwandt mit mnd. swaken »wackeln, schwach sein« und norw. svaga… …   Das Herkunftswörterbuch

  • -schwach — [ʃvax] <adjektivisches Suffixoid>: das im Basiswort Genannte (meist etwas Positives) nur in geringem Maße besitzend, aufweisend, beherrschend, könnend: charakterschwach; einkommensschwach; entscheidungsschwach; finanzschwach;… …   Universal-Lexikon

  • schwach — 1. Ich bin noch nicht gesund. Ich fühle mich noch sehr schwach. 2. Die Tabletten sind zu schwach. Sie helfen nicht …   Deutsch-Test für Zuwanderer

  • schwach — Adj std. (13. Jh.), mhd. swach, mndd. swack, mndl. swac Stammwort. Vgl. mndd. swaken, sweken schwach werden, schwanken , nnorw. (dial.) svag(r)a schwanken, schlenkern , also eigentlich biegsam, schwankend u.ä . Ähnlich schwanken und schwingen,… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • schwach — [Basiswortschatz (Rating 1 1500)] Auch: • weich Bsp.: • Er war sehr schwach nach seiner Krankheit. • Das Land hat eine schwache Regierung …   Deutsch Wörterbuch

  • -schwach — im Adj, begrenzt produktiv; 1 so, dass der Betreffende in Bezug auf die genannte Sache Schwächen hat ↔ stark; charakterschwach, nervenschwach, willensschwach 2 so, dass der Betreffende Probleme hat mit dem im ersten Wortteil Genannten;… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • schwach — 1. ↑adynamisch, ↑asthenisch, ↑insuffizient, 2. ↑fioco, piano …   Das große Fremdwörterbuch

  • schwach — traurig (umgangssprachlich); armselig; kümmerlich; ärmlich; billig (umgangssprachlich); geringfügig; nicht ins Gewicht fallend; unerheblich; kraftlos; adynamisch; …   Universal-Lexikon

  • schwach — schwạch; schwächer, schwächst ; Adj; 1 mit wenig körperlicher Kraft ↔ stark, kräftig: Ich bin noch zu schwach, um diese schweren Kisten zu tragen || K: altersschwach 2 nicht fähig, viel zu leisten oder große Belastungen zu ertragen ↔ stark,… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

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